int. Dackel-club gergweis e.V. int. rasse-jagd-gebrauchshunde-verband e.V.

Int. Dackelclub Gergweis e.V. (IDG e.V.)
Int. Rasse-Jagd-Gebrauchshunde Verband e.V. (IRJGV e.V.)

Hundetraining und Pflege: Alles für Ihren Hund

Im IDG e.V. & IRJGV e.V. dreht sich alles um Hundetraining, Pflege und Vereinsaktivitäten. Erfahren Sie, wie Sie mit den richtigen Tipps das Leben mit Ihrem Hund harmonisch und artgerecht gestalten können.

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Foto©shutterstock.com/Sarawut sriphakdee

Wenn der Hund Kot frisst

3 Tipps, die helfen können

Wenn Ihr Hund Kot frisst ist das nicht nur sehr unangenehm, Ihr Hund kann durch die Aufnahme verschiedener Krankheitserreger oder Parasiten wie Spulwürmern, Giardien oder Salmonellen auch erkranken. Zudem können Hunde so zu einer Infektionsquelle für ihre Umgebung werden. Für bestimmte Hunderassen kann Kotfressen unter Umständen sogar zu schweren Erkrankungen führen. Erfahren Sie hier, worauf in solchen Fällen zu achten ist.

Wenn Ihr Hund Kot frisst ist das nicht nur sehr unangenehm, Ihr Hund kann durch die Aufnahme verschiedener Krankheitserreger oder Parasiten wie Spulwürmern, Giardien oder Salmonellen auch erkranken. Zudem können Hunde so zu einer Infektionsquelle für ihre Umgebung werden. Für bestimmte Hunderassen kann Kotfressen unter Umständen sogar zu schweren Erkrankungen führen. Erfahren Sie hier, worauf in solchen Fällen zu achten ist.

„Kotfressen geht nicht nur mit einer erhöhten Infektionsgefahr für den Hund einher, sondern ist auch ein hygienisches Problem für den Umgang mit dem Hund und kann in bestimmten Situationen sogar zu schwerwiegenden akuten Erkrankungen führen, so dass dem Hund dieses Verhalten dringend abgewöhnt werden sollte. Gefährlich werden kann die Aufnahme von Pferdekot, wenn nämlich die betreffenden Pferde zuvor mit makrozyklischen Lactonen (in bestimmten Wurmkuren) behandelt wurden. Insbesondere für Hunde mit MDR1-Gendefekt – dieser Defekt tritt bei bestimmten Hunderassen wie Collies, Shelties, Australien Shepherd oder Deutscher Schäferhund auf und führt zu einer Überempfindlichkeit gegenüber manchen Arzneimitteln“, rät der Veterinärparasitologe Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna, Vorsitzender der Expertenorganisation ESCCAP Deutschland und Direktor des Instituts für Parasitologie und Tropenveterinärmedizin der Freien Universität Berlin. Worauf Sie sonst noch achten und was Sie tun sollten, wenn Ihr Hund Kot frisst, erfahren hier: 

1. Zum Tierarzt gehen und auf Hygiene achten

Koprophagie, wie Kotfressen wissenschaftlich genannt wird, kann auch körperliche Ursachen haben, wie beispielsweise eine Bauchspeicheldrüsenentzündung. Dies kann nur Ihr Tierarzt feststellen. Aber auch wenn keine körperliche Ursache vorliegt, ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig, da er zudem einen Befall mit Parasiten ausschließen oder behandeln sollte, beispielsweise mittels einer Kotprobenuntersuchung oder Entwurmungsbehandlung.

Zudem ist es wichtig bei Koprophagie auf eine konsequente Hund- und Handhygiene zu achten. „Sie können selbst bereits einiges für Ihren Hund tun“, erklärt der Experte. „Grundsätzlich ist es hilfreich, für eine ausreichende Hygiene zu sorgen und Hundehaufen umgehend zu entfernen. Durch Anleinen hindern Sie Ihren Hund am Stöbern und ein Maulkorb unterbindet in dieser Phase das Kotfressen.“ 

2. Verhaltenstherapeutische Maßnahmen

Liegen keine körperlichen Ursachen zugrunde, dann sind verhaltenstherapeutische Maßnahmen durch einen erfahrenen Hundetrainer unter Umständen sinnvoll. Hier rät Veterinärparasitologe von Samson-Himmelstjerna, stressige Situationen für den Hund zu vermeiden und insbesondere für ausreichend Beschäftigung zu sorgen. Sein Tipp: „Lassen Sie Ihren Hund beim Gassi-Gehen beispielsweise den Futterbeutel tragen.“ 

3. Finger weg von alternativen Mitteln gegen Kotfressen

Vorsicht bei der Anwendung von im Internet angepriesenen Hausmitteln wie Heilerde, Hefe oder Pfeffer. Die Anwendung von solchen Hausmitteln ist wissenschaftlich nicht untersucht, weshalb weder ein Nutzen nachgewiesen noch eine Unschädlichkeit für Ihren Hund ausgeschlossen werden kann – so Prof. von Samson-Himmelstjerna. Als gute Akuthilfe gegen Kotreste im Schnauzenbereich stellt das Fressen eines ganzen Apfels dar, da so auch die Zahnzwischenräume gesäubert werden können. 

Viele weitere Informationen und hilfreiche Tipps rund um das Thema Parasiten sowie die Anmeldung zum ESCCAP-Newsletter finden Sie online auf: 
www.esccap.de und www.hund-katze-wuermer.de 

Tipps, wenn Ihr Hund Kot frisst:

  • Sorgen Sie für eine stressfreie, liebevolle und saubere Umgebung für Ihren Hund -
  • Klären Sie mögliche körperliche Ursachen beim Tierarzt ab
  • Stellen Sie insbesondere bei Hunden mit MDR1-Gendefekt sicher, dass kein Pferdekot aufgenommen wird 

Quelle: ESCCAP/vetproduction GmbH 

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Auch unsere geliebten Vierbeiner leiden unter Wetterumbrüchen. Foto©shutterstock.com/Christin_Lola

Donnerwetter:

Wetterumbrüche mit dem Hund entspannt meistern

Nicht nur uns Menschen macht es zu schaffen, wenn das Wetter schwankt. Auch Hunde bemerken Temperaturwechsel und fürchten sich bei Unwetter. Hier ist nun die Sensibilität des Halters gefragt, dem Tier die Angst bei Donner, Blitzen und Co. bestmöglich zu nehmen.

Nicht nur uns Menschen macht es zu schaffen, wenn das Wetter schwankt. Auch Hunde bemerken Temperaturwechsel und fürchten sich bei Unwetter. Hier ist nun die Sensibilität des Halters gefragt, dem Tier die Angst bei Donner, Blitzen und Co. bestmöglich zu nehmen.

„Hunde haben eine stärkere Sinneswahrnehmung als wir Menschen. Sie können deutlich besser hören und riechen und konzentrieren sich auf die Sinne, die sie besonders gut nutzen können. Dabei lassen sie sich nicht so leicht von optischen Reizen ablenken, wie wir“, erläutert die Tierärztin und Tierverhaltenstherapeutin Dr. Heidi Bernauer-Münz. Daher nehmen die sensiblen Vierbeiner höchstwahrscheinlich auch einen Wetterumbruch früher wahr, etwa wenn der Luftdruck schwankt und sich Blitz und Donner nähern. „Ob bei Hunden eine Wetterfühligkeit besteht, sie bei Temperaturschwankungen und Wetterumbrüchen Symptome wie Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Schwindel verspüren, lässt sich nicht messen, und die Tiere fragen geht auch nicht. 

Ist der Hund müde und erschöpft, kann dies auch andere Gründe haben und muss nicht zwangsläufig mit dem Wetter zusammenhängen. Bleibt der Hund müde, sollte ein Tierarztbesuch mögliche Erkrankungen ausschließen. Der Besitzer sollte daher den Gemütszustand seines Tieres genau beobachten und entsprechend darauf reagieren, indem er den Vierbeiner zum Beispiel dann nicht zum Toben oder ausgiebigen Spaziergängen animiert“, erläutert die Tierärztin. 

Bei Gewitter: Hunde nicht in ihrer Angst bestärken

Angst bei Blitz und Donner ist bei Menschen keine Seltenheit – unseren Heimtieren geht es oftmals nicht anders. Viele Vierbeiner wissen dann nicht, wie sie mit der vermeintlichen Bedrohung umgehen sollen und verstecken sich gerne unter dem Bett oder in einer geschützten Ecke in der Wohnung. Wenn der Hund sich bei Gewitter verkriecht, empfiehlt die Tierärztin den Vierbeiner in Ruhe zu lassen. „Hunde sollten lernen, selbst mit der Situation klarzukommen. Sobald der geliebte Mensch anfängt das Tier bei Angstverhalten zu streicheln oder zu beruhigen, verstärken sie möglicherweise die Reaktion. Denn das Tier merkt in dem Moment, dass es mit seinem Verhalten Erfolg hat: Je mehr ich zittere, umso mehr kümmern sich Herrchen oder Frauchen um mich“, betont Bernauer-Münz. Möchte der Hund nur mal kuscheln, sollte man dem Bedürfnis natürlich nachkommen. Wichtig ist es laut der Expertin in dem Moment nur, Angstsymptome nicht durch Trösten unabsichtlich zu belohnen. Hier gilt: Je cooler der Halter auf das Wetter reagiert und mit seinem gewohnten Tagesablauf fortfährt, desto ruhiger und entspannter ist auch der Hund. 

Um dem Tier die Situation ein wenig zu vereinfachen, können aber Rückzugsorte geschaffen werden. Zum Beispiel durch den Bau einer kleinen Höhle, in die sich der geliebte Vierbeiner einkuscheln kann, oder das Aufstellen einer Transportbox, in die er sich zurückziehen kann. Wenn wieder alles in Ordnung ist, kommen die Vierbeiner dann ganz von selbst wieder aus ihrem Versteck heraus.

Bei Unwetter: Das sichere Zuhause nicht verlassen

Vor der Gassirunde gilt es einen kurzen Blick aus dem Fenster zu werfen: Verfärbt sich der Himmel, wird es dunkel und stehen möglicherweise ein Regenschauer oder ein Unwetter bevor? In dem Fall sollte der Spaziergang verkürzt und zeitnah ins sichere Zuhause zurückgekehrt werden. Werden Hund und Halter bei einem gemeinsamen Gang von einem Gewitter überrascht, schnell einen möglichst sicheren Unterschlupf suchen und dort warten, bis die Gefahr vorüber ist.

Es gibt Hunde, die finden Regen toll und fühlen sich pudelwohl. Andere Vierbeiner mögen das Wetter gar nicht und streuben sich gar, das Haus zu verlassen, wenn es regnet. „In dem Moment sollte der Halter das Verhalten seines Hundes respektieren und ihn nicht dazu zwingen, in den Regen zu gehen“, empfiehlt Bernauer-Münz. Lieber ein paar Minuten warten, bis der Schauer vorbei ist. Auch sollte der Halter sein Tier auf nassen Straßen kein „Sitz“ oder „Platz“ machen lassen, denn wir würden uns schließlich auch nicht freiwillig in die Nässe setzen.

Quelle: IVH 

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Foto:©ClipDealer.de

Bakterielle Durchfallerkrankungen

Bakterielle Durchfallerkrankungen (bakterielle Diarrhöen) werden durch verschiedene Bakterien ausgelöst.

Salmonellen, wenige E.coli Arten, Klebsiellen, Yersinien, Campylobakter und Bazillus piliformis. Die aufgeführten Bakterien sind aktiv in der Lage, den Darm zu besiedeln und in diesen aufgenommen zu werden. Es ist allerdings auch eine Vorschädigung durch verschiedene darmschädigende Viren und Parasiten möglich, die Wegbereiter für die Bakterien sind. Ein multifaktorielles Geschehen bei bakteriellen Diarrhöen ist die Regel.

Salmonellen, wenige E.coli Arten, Klebsiellen, Yersinien, Campylobakter und Bazillus piliformis. Die aufgeführten Bakterien sind aktiv in der Lage, den Darm zu besiedeln und in diesen aufgenommen zu werden. Es ist allerdings auch eine Vorschädigung durch verschiedene darmschädigende Viren und Parasiten möglich, die Wegbereiter für die Bakterien sind. Ein multifaktorielles Geschehen bei bakteriellen Diarrhöen ist die Regel.

Nach Zerstörung der obstersten Schichten des Darms im Bereich des Dünndarms ist die Durchlässigkeit des Darms meist so stark erhöht, dass Zellen, Flüssigkeit und auch Blut austreten können. Die krankheitsauslösenden Bakterien können nun ins Blut übertreten, sollten sie noch nicht aktiv in die Zotten eingedrungen sein. Die bakteriellen Gifte führen zum Absterben der Darmzellen. Sollte die Infektion nicht im Bereich der Lymphknoten gestoppt werden, kann es weiter über den Blutweg zur Organbesiedlung kommen, wie am Beispiel der Salmonellose näher erläutert wird. Es kommt zu schweren Allgemeinsymptomen: eitrigen Entzündungen, Entzündungen der Gelenke, neurologischen Symptomen, Blutvergiftungen und evtl. zum Tod des Patienten. 

Bei bakteriellen Darmentzündungen ist der Kotabsatz bis zu sechsfach erhöht und flüssig bis blutig. Allgemeinstörungen, zum Teil schwerer Natur, wie allgemeine Schwäche, Verlust von Körperflüssigkeiten wir Wasser oder sogar Blut sind die Folge. Es können aber auch die Symptome der Primärerkrankung, viral oder parasitär, im Vordergrund stehen, wenn es sich bei den Bakterien nur um sekundäre Krankheitserreger handelt. Bei der klinischen Untersuchung fallen neben einem schlechten Kreislaufzustand auch im Bereich des Bauchraums stark erweiterte und aufgegaste Darmschlingen auf, die auch bei bildgebender Diagnostik -wie dem Röntgen- ins Auge fallen. 

Da die körpereigene Abwehr des Patienten im Frühstadium im Darm stattfindet (direkt vor Ort), sieht man im Blutbild meist eine Abnahme der weißen Blutzellen, die zum Immunsystem gehören. Die Zellen gehen vom Blut an die Stelle der Entzündung und sind daher nur noch wenig im Blut nachzuweisen. Auch eine Abnahme von roten Blutkörperchen oder Blutplättchen ist möglich, wenn der Darm stark geschädigt ist und es zu Blutungen kommt. 

Die Ursache der meist massiven Durchfallerkrankung lässt sich meist nur schwer stellen. Ein Nachweis von krankheitsverursachenden Bakterien im Kot ist nicht unbedingt aussagekräftig. Als gesicherte Infektion gilt lediglich der Nachweis der Erreger aus Zellen. Auch muss weiterhin die Anamnese (Voruntersuchung des Patienten) mit in Betracht gezogen werden; handelt es sich um einen Patienten aus einer Massenzucht mit sehr unhygienischen Bedingungen (virale Vorschädigung sehr wahrscheinlich) oder betreibt der Patientenbesitzer einen Gaststättenbetrieb (Salmonellose wahrscheinlich). Der Aufschluss einer Zoonose (Zoonose = Erkrankung, die vom Tier auf den Mensch übertragen werden kann), wie die Salmonellose und die Campylobakteriose, sollte allerdings auf jeden Fall erfolgen. 

Die Behandlung bei schweren Allgemeinstörungen und Komplikationen sollte im Zuge der Notfallversorgung symptomatisch erfolgen. Infusionen zur Stabilisierung des Flüssigkeitshaushaltes sind entscheidend sowie die Ausschaltung von Erbrechen und Durchfall, um einen weiteren Flüssigkeitsverlust zu verhindern. 

Der Einsatz von Antibiotika ist meist unumgänglich. Die Infektionen werden nach Schweregrad eingeteilt. Handelt es sich um milde Diarrhöen und sind keine Menschen gefährdet, kann vorerst auf den Einsatz eines Antibiotikums verzichtet werden. Zur Absicherung von weniger gefährlichen und „einfachen“ Bakterien reicht eine antibiotische Abschirmung mit Penicillin/ Amoxicillin o.ä. 

Durch die meist massiven Symptome und der dringenden symptomatischen Behandlung sowie des zoonotischen Potentials ist evtl. eine stationäre Aufnahme in einer Tierklinik nötig. 

Impf- und Entwurmungsprogramme können Gewebeschädigungen und den Übertritt von gefährlichen Darmbakterien weitestgehend verhindern, so dass unsere Haustiere mit der entsprechenden Hygiene gut geschützt gegen bakterielle Durchfälle sind. 

Quelle: Niemand, Suter; „Praktikum der Hundeklinik“ 

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung und Unterstützung von  petprofi.de 

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Foto:©Pfister

Alter ist keine Krankheit

Die Wintermonate liegen hinter uns. Aber gerade an den kalten, oft grauen Wintertagen, ging uns das Thema „Alter und Tod“ besonders nahe. Und jedem Besitzer eines alten Hundes oder einer greisen Katze wird bewusst, wie endlich die Zeit mit dem geliebten Tier ist. Besonders bewegt dabei die Frage, ob die altersbedingten Beeinträchtigungen für das Tier zumutbar sind, oder ob man es besser „erlösen“ sollte – vor allem, wenn man ständig drauf angesprochen wird, dass es doch so „schrecklich“ sei, wie humpelnd der alte Hund laufe oder dass die Katze nicht mehr ordentlich ihr Klo aufsuche.

Die Wintermonate liegen hinter uns. Aber gerade an den kalten, oft grauen Wintertagen, ging uns das Thema „Alter und Tod“ besonders nahe. Und jedem Besitzer eines alten Hundes oder einer greisen Katze wird bewusst, wie endlich die Zeit mit dem geliebten Tier ist. 

Besonders bewegt dabei die Frage, ob die altersbedingten Beeinträchtigungen für das Tier zumutbar sind, oder ob man es besser „erlösen“ sollte – vor allem, wenn man ständig drauf angesprochen wird, dass es doch so „schrecklich“ sei, wie humpelnd der alte Hund laufe oder dass die Katze nicht mehr ordentlich ihr Klo aufsuche.

„Wer sein Tier kennt, sollte sich nicht verunsichern lassen. Außenstehende empfinden altersbedingte Beeinträchtigungen besonders bei Hunden oft als schlimm. Aber es ist in gewissem Umfang normal, dass ein 14-jähriger Hund nur noch langsam läuft, nichts mehr hört oder nur noch schlecht sehen kann. Dem kann der Tierarzt nur begrenzt entgegenwirken. Alter ist keine Krankheit, doch man muss sich auf die Veränderungen einstellen und wie bei hochbetagten Menschen Verständnis und Geduld aufbringen“, erklärt Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Es bestehe aber auch die Gefahr, dass Beschwerden als Altersleiden abgetan würden und dabei übersehen wird, dass das Tier starke Schmerzen hat, die gelindert werden könnten.

Ganz wichtig ist darum der regelmäßige Besuch beim Tierarzt. Nur er kann den Gesundheitszustand von Hund oder Katze genau beurteilen und weiß, was bei beginnender Demenz, Schmerzen und anderen altersbedingten Problemen zu tun ist! 

Hier einige allgemeine Tipps:

„Was guckst Du”, würde Kaya Yanar hier wohl sagen... Aber mal Hand aufs Herz, würden wir oft nicht all zu gerne wissen, was bei so einem Hundeblick in den Köpfen unserer Hunde vorgeht. Und da spielt das Alter nun wirklich KEINE Rolle. Foto:©U.Meincke/V.Venzke
„Was guckst Du”, würde Kaya Yanar hier wohl sagen... Aber mal Hand aufs Herz, würden wir oft nicht all zu gerne wissen, was bei so einem Hundeblick in den Köpfen unserer Hunde vorgeht. Und da spielt das Alter nun wirklich KEINE Rolle. Foto:©U.Meincke/V.Venzke
• Folgende gesundheitlichen Veränderungen treten bei Hund und Katze auf: Beeinträchtigung der Sinnesorgane (insbesondere Hören und Sehen), allgemeine Schwächung der Muskulatur und des Bindegewebes, Abnutzungserscheinungen der Knochen und Gelenke, verminderter Stoffwechsel, Schwächung des Immunsystems.

• Als typische Verhaltensveränderungen können auftreten: Rastlosigkeit – z.B. ununterbrochenes Laufen im Kreis („Zirkeln“) – oder extremes Ruhebedürfnis; vermehrtes Schlafen, nicht mehr vorhandene „Tag-Nacht-Trennung“ (nächtliche Ruhelosigkeit und tagsüber tiefer Schlaf); Appetitlosigkeit; verminderter Spieltrieb und Lethargie; Verwirrtheit durch Orientierungslosigkeit, Vergesslichkeit (kurz nach der Fütterung wird eine weitere Mahlzeit lautstark eingefordert), zunehmende Schreckhaftigkeit durch eingeschränktes Hör- und Sehvermögen; Kälteempfindlichkeit durch schlechtere Durchblutung, Bewegungsmangel und veränderten Stoffwechsel; scheinbar unmotivierte Lautäußerungen („Vokalisieren“ wie Winseln, Jaulen, schrilles Miauen).

• Bei Hunden ist die Lebenserwartung sehr unterschiedlich, man kann aber grundsätzlich sagen, dass ein Hund etwa mit zehn Jahren alt ist. Je größer ein Hund ist, desto kürzer ist seine Lebenserwartung – für eine Dogge oder einen Berner Sennenhund sind zehn Jahre bereits ein „biblisches Alter,” Kleinpudel oder Dackel werden nicht selten sogar 18 Jahre alt.

• Bei Katzen beginnen altersbedingte Verhaltensveränderungen mit etwa 11 Jahren; ab circa 15 Jahren ist mit medizinischen Problemen zu rechnen. Weil Katzen sich in der Regel auch bei starken Schmerzen und Krankheiten nach außen eher unauffällig zeigen, ist es besonders wichtig, das Tier genau zu beobachten.

• Das abnehmende Seh- oder Hörvermögen und der damit verbundene Orientierungsverlust verunsichern Hund und Katze je nach Ausprägung mehr oder weniger stark und lösen Stress aus. Missverständnisse mit Menschen oder anderen Tieren können entstehen, da diese als Bedrohung empfunden werden. Es ist wichtig, andere Hundebesitzer oder Besucher im Haushalt darauf hinzuweisen und dem Tier genügend Rückzugsraum zu geben.

• Alte Tiere werden oft inkontinent und können Urin und Kot nicht halten. Im Zoofachhandel gibt es spezielle Windeln für Hunde, die sehr hilfreich sind.

• Auch Hund und Katze leiden im hohen Alter oft an einer Art Demenz (kognitive Dysfunktionsstörung): die Katze vergisst dann z.B. den Standort der Katzentoilette, der alte Hund „schafft“ es nicht mehr rechtzeitig nach draußen. Für den Besitzer lästig, ist das für das Tier aber sicher keine Qual; der individuelle Fall muss mit dem Haustierarzt abgeklärt werden.

• Sehr alte Hunde sollten an der Leine geführt werden – sie sehen und hören ihren Menschen nicht mehr und geraten dann in Panik. Die Leine gibt Mensch und Tier Sicherheit. Im vertrauten Umfeld können sich die Tiere aber meist noch gut orientieren; ob ein alter Hund noch Treppen steigen sollte kommt auf den Einzelfall und die Rasse an.

• Alte Freigänger-Katzen haben manchmal nicht mehr die Kraft, sich im Revier zu behaupten und kommen mit Verletzungen nach Hause. Das Tier darum regelmäßig auf Wunden kontrollieren. Wohnungskatzen erleichtert man das Leben, in dem man Kletterhilfen wie Hocker o. ä. so aufstellt, dass problemlos der Lieblingsplatz erreicht werden kann.

• Alte Hunde sollten möglichst mindestens zwei Mal täglich gefüttert werden, denn die Verdauung mehrerer kleinerer Mahlzeiten fällt leichter; da auch Tiere im Alter und durch die abnehmende Bewegung zu Übergewicht neigen, empfiehlt sich ein spezielles energiereduziertes und leichter verdauliches Seniorenfutter.

• Die meisten alten Hunde und Katzen haben große Probleme mit Zähnen und Zahnfleisch: Regelmäßige Kontrollen und das Entfernen von Zahnstein durch den Tierarzt sind sehr wichtig, denn bei Entzündungen können Bakterien leicht in die Blutbahn gelangen und dann andere Organe schädigen.

In jedem Fall gilt: Der alte Hund und die alte Katze sind „Persönlichkeiten“, die nach einem langen Leben unsere besondere Aufmerksamkeit verdient haben. Sie halten uns den Spiegel für unser eigenes Älterwerden vor. Ihr Haustierarzt wird Ihnen dabei behilflich sein, den Zeitpunkt zu erkennen, ab dem sich Ihr Tier quält.

Quelle: BTK/Berlin

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Fotos©shutterstock.com/Marsan

Die Rassehundezucht

Beachtenswertes für Hündinnen- und Rüdenhalter

Hunderassen werden (und wurden) nach menschlichen Vorstellungen gezüchtet -sprich nach „Hundemoden“- und häufig leider deshalb nicht immer zum Vorteil für den Hund. Der Hund ist menschenmanipuliert, sowohl in seiner Zucht, als auch in seiner Haltung und natürlich in seiner Erziehung.

Hunderassen werden (und wurden) nach menschlichen Vorstellungen gezüchtet -sprich nach „Hundemoden“- und häufig leider deshalb nicht immer zum Vorteil für den Hund. Der Hund ist menschenmanipuliert, sowohl in seiner Zucht, als auch in seiner Haltung und natürlich in seiner Erziehung. Hunde wurden ursprünglich für den „Gebrauch“ des Menschen, aus dem Urvater Wolf gezüchtet, was zur Entwicklung der vielfältigen Hunderassen führte. Die Anforderungen und Bedürfnisse jeder einzelnen Hunderasse an den Menschen -als Halter und/oder Züchter- sind deshalb naturgemäß spezifisch. Also: Wer Rassehunde züchtet, sich einen Rassehund nach „seinen Vorstellungen“ wählt, sollte sich zuerst notwendiges Wissen vom Hund und speziell zur auserwählten Rasse beschaffen.

Rassehundezucht ist eine Liebhaberbeschäftigung. Sie setzt dennoch enormes Wissen über Rasseneigenheiten, Zucht und Aufzucht von Welpen, deren Ernährung, Versorgung usw. voraus. Ein breitgefaßtes Verständnis also, verbunden mit dem Bewußtsein der täglich präsenten Verantwortung.

Der Züchter geht alltägliche Verpflichtungen ein, darin gibt es keinen Stunden- oder Feiertag, keinen „Urlaub vom Hund“.

Rassehundezucht kostet Arbeit, Mühen und auch Geld. Wer vom Züchter einen Welpen kauft, sollte das wissen und alleine schon deshalb die Finger von „Hundemärkten“ oder „dubiosen Angeboten“ im Internet lassen, die häufig in einen ominösen Handel auf einem Parkplatz gipfelt.

Vor einer geplanten Zuchtverwendung fordert der Zuchtverband eine Überprüfung des (künftigen) Deckrüdens und der Zuchthündin.

  • Jeder Rassehund wird auf festgelegte Kriterien der Zuchttauglichkeit hin überprüft (gemäß Zucht- und Eintragungsbestimmten des IRJGV und IDG, entweder durch Bewertung auf einer Zucht- oder Sonderschau, alternativ durch Überprüfung durch Zuchtwart des Verbandes, oder ortsansässigen Tierarzt).
  • Mindestzuchtalter des Deckrüdens und der Hündin (Stichtag = Decktag) sind je nach Rasse einzuhalten, ebenso das Höchstzuchtalter einer Hündin - und selbstverständlich ausreichend und genügend Abstände zwischen den einzelnen Zuchtverwendungen der Hündin.
  • Verboten ist die Verwendung von Hunden zur Zucht, wenn sie erbkranke Mängel aufweisen (z.B.: Einhodigkeit, oder Fehlbildungen der Gebiß- und/oder Zahnstellung, Störungen des Sehvermögens, des Gangwerkes, Fehlfarben des Haarkleides, Knickrute usw.).
  • Können einzelne Kriterien von den Zuchthunden nicht oder nur unzureichend erfüllt werden, so bleibt den Nachkommen die Eintragung in das Zuchtbuch des Verbandes verwehrt.

Foto:©Harald Groven/Wikimedia Commons
Foto:©Harald Groven/Wikimedia Commons
Welpenregistrierung ist nur möglich, mit Vorlage des -durch den Deckrüdenhalter ORIGINAL unterzeichneten- Deckscheins. Kopien, Scans usw., oder Veränderungen in den Angaben sowie Unterzeichnungen von Lebensgefährten „i.A.“ werden NICHT akzeptiert. Foto:©IRJGV
Welpenregistrierung ist nur möglich, mit Vorlage des -durch den Deckrüdenhalter ORIGINAL unterzeichneten- Deckscheins. Kopien, Scans usw., oder Veränderungen in den Angaben sowie Unterzeichnungen von Lebensgefährten „i.A.“ werden NICHT akzeptiert. Foto:©IRJGV
War eine Deckung der Hündin erfolgreich, so bringt sie nach rund 63 Tagen Tragezeit ihre Welpen zur Welt.

Das Risiko des Züchters: Bei jedem Wurf kann es Komplikationen geben; sei es beim Wurfvorgang an sich selbst, wobei auch die Mutterhündin in Gefahr geraten kann, oder Welpen erkranken und sterben - möglicherweise sogar der komplette Wurf; nicht nur ein „Schaden in wirtschaftlicher Hinsicht“.

Es gibt bei allem Leben nur die bestmögliche Vorsorge und schließlich die ärztliche Hilfe.

Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, seine Hündin decken lassen zu wollen, erkundigt sich bitte unbedingt ausführlich und rechtzeitig bei der Verbandszuchtbuchführung. Von hier erhalten Sie sowohl schriftlich oder auch telefonisch alle Informationen, damit bei einem geplanten Hundenachwuchs (zumindest zuchtbuchtechnisch) nichts schiefgehen kann.

Nun, Rassehundewelpen sind das Resultat einer gezielten Verpaarung, wobei es dem Hündinnenhalter (=Züchter) in unserem Verband selbstverständlich frei steht, für welchen Deckrüden er sich entscheidet. Der Verband hat nicht das Recht, einen Zwang auszuüben, um die Deckrüdenwahl zu beeinflussen!

Der Deckrüdenhalter ist zweifelsfrei genauso wie der Hündinnenhalter verpflichtet, die Zuchtbestimmungen einzuhalten. Wer seinen Rüden freigibt, um eine zu junge, erbkranke, kranke oder fehlerhafte Hündin zu decken, verstößt gegen die grundsätzlichen Bestimmungen.

Außerdem läßt sich nicht von der Hand weisen, daß auch der Rüdenhalter bei möglichen Regreßansprüchen eines späteren Welpenkäufers verantwortlich herangezogen werden kann, falls sich herausstellen sollte, daß bewußt genetische oder körperliche Erkrankungen des Deckrüdens ignoriert oder mißachtet wurden.

Die geltenden Zucht- und Eintragungsbestimmungen von IRJGV und IDG, sind verpflichtend für Hündinnen- und Rüdenhalter im Bezug auf Rassereinheit, Entwicklung in Form und Wesen des Hundes, wie unter tierschützerischen Aspekten. Sie sind von so großer, grundsätzlicher Bedeutung, daß der absichtliche Verstoß gegen sie zum Ausschluß aus dem Verband führt.

Wenn Hündinnen- und Rüdenhalter sich darüber einig sind, daß ihre Tiere verpaart werden sollen, gibt es im Vorfeld (außer den bereits genannten Voraussetzungen) außerdem einige -wichtige-, vertragliche Faktoren zu beachten und im beiderseitigen Einvernehmen am besten schriftlich festzulegen. Lesen Sie hierzu nebenstehende, anwaltliche Einlassung.

Quelle: IRJGV/IDG

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Foto©Nicole Behling Photography

Der Hund als Klimasünder?

Chancen für mehr Nachhaltigkeit in der Hundehaltung

Beim Blick in die treuen Augen des besten Freundes des Menschen schieben die meisten jeden Gedanken an seine Ökobilanz weit von sich. Dabei muss man sich vor dieser unangenehmen Wahrheit gar nicht drücken, wenn man sie als Gelegenheit begreift: Wer sich intensiver mit den Hintergründen befasst, merkt schnell, dass schon kleine Veränderungen und der Blick auf das Wesentliche helfen, den ökologischen Pfotenabdruck deutlich zu verringern.

Beim Blick in die treuen Augen des besten Freundes des Menschen schieben die meisten jeden Gedanken an seine Ökobilanz weit von sich. Dabei muss man sich vor dieser unangenehmen Wahrheit gar nicht drücken, wenn man sie als Gelegenheit begreift: 
Wer sich intensiver mit den Hintergründen befasst, merkt schnell, dass schon kleine Veränderungen und der Blick auf das Wesentliche helfen, den ökologischen Pfotenabdruck deutlich zu verringern.

Untersuchungen zur Ökobilanz des Hundes

Eine Studie im Journal Sustainability liefert 2020 neue Orientierungswerte. Ein 15 Kilogramm schwerer Hund belastet die Umwelt über 13 Lebensjahre hinweg so stark wie die Produk­tion eines Mittelklasse-Mercedes oder 13 Flüge von Berlin nach Barcelona.

Der Umweltwissenschaftler Matthias Finkbeiner hat sich für die Studie gemeinsam mit seinen Kolleginnen von der Technischen Universität Berlin, die Auswirkungen des Hundes auf die Natur angesehen. Erfasst wurden alle Einflüsse auf die Umweltbilanz, darunter das Futter (inklusive dessen Verpackung), das Lebensumfeld, die Fäkalien, Pkw-Fahrten zum Gassigehen oder zum Tierarzt sowie Anschaffungen für alles rund um das Haustier. Damit beleuchtet die Studie als erste den kompletten Lebensweg eines Hundes.

Das Ergebnis: Die CO2-Bilanz eines Hundes ist in der Tat gewaltig. Pro Jahr und Hund sind das 630 Kilogramm, was etwa 8 Prozent der Bilanz eines Menschen in Deutschland (7,9 Tonnen) entspricht. Im Laufe eines durchschnittlichen Hundelebens addiert sich der CO2-Verbrauch insgesamt auf 8,2 Tonnen.

Der Fütterung kommt dabei mit einem Anteil von 90 Prozent an den Umweltbelastungen die größte Bedeutung zu: Laut Finkbeiner „kommt das Fleisch für die Hundefutterproduktion […] aus der Massentierhaltung mit den bekannten sozialen und ökologischen Auswirkungen.“ Die konventionelle Fleischproduktion stellt jedoch eine der größten Klimabelastungen dar. Zum einen stoßen Rinder umweltschädliches Methan aus, aber auch der massive Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden, die Abholzung von Regenwald für die Soja-Produktion und die Trockenlegung von Feuchtgebieten tragen zu einem erhöhten CO2-Ausstoß und damit zum Klimawandel bei.

Entgegen weit verbreiteter Annahmen besteht Hundefutter auch nicht hauptsächlich aus Nebenprodukten oder Schlachtabfällen. Im Gegenteil, ein wesentlicher Anteil des Futters kommt aus der industriellen Herstellung, enthält also Fleisch, das auch für den Menschen genießbar wäre. Würde es sich um Anteile handeln, die ohnehin beseitigt werden müssten, wäre die Klimabilanz deutlich neutraler. Das zeigt auch ein weiteres Beispiel: Hunde, die die biologisch artgerechte Rohfütterung (BARF) erhalten, haben eine massiv, zum Teil dreifach erhöhte Ökobilanz. Das liegt daran, dass beim Barfen das Futter zu 75 Prozent aus tierischen Bestandteilen besteht, ein Großteil davon hochwertiges Fleisch.

Was können Hundebesitzer aktiv tun, um die Ökobilanz ihrer Hunde zu senken?

Der wichtigste Punkt bei der Verringerung der Ökobilanz eines Hundes ist demnach das Hundefutter. Der erste Schritt: Dem Tier nur so viel füttern, wie es wirklich braucht. Sehr viele Hunde in Deutschland sind mittlerweile zu dick, einfach weil deren Besitzer es mit ihrer Fürsorge zu gut meinen.

Doch nicht nur die Menge des Futters ist entscheidend, sondern auch die Zusammensetzung: Entgegen des immer noch weit verbreiteten Mythos, der Hund stamme vom Wolf ab und sei deshalb ein reiner Fleischfresser, sind unsere Haushunde Omnivoren, keine Karnivoren. Für den Hund als Allesfresser ist es essentiell, über die Nahrung alle essentiellen Mikro- und Makronährstoffe zu erhalten – und dafür gibt es mit Insekten eine gleichwertige und nachhaltige Proteinquelle, die das Fleisch verzichtbar macht.

Sinnvoll: Umstieg auf Insekten

Wie der ökologische Pfotenabdruck des Hundes so verringert werden kann, macht Tenetrio mit seinem insektenbasierten Hundefutter vor. In der Produktpalette des jungen deutschen Unternehmens befinden sich viele verschiedene Futtervarianten und Leckerlis, die nicht nur hypoallergen, sondern auch deutlich klimafreundlicher sind: Die Zucht der verwendeten Insekten schont Ressourcen, weil sie nur einen Bruchteil an Wasser, Futter und Platz benötigt.

Zum Vergleich:

  • Ein Kilo Protein aus Fleisch in der konventionellen Hundefutter-Produktion verbraucht 112.000 Liter Wasser, 192 Kilogramm Futter, 350 m2 Landfläche und 175 Kilogramm CO2.
  • Im Vergleich dazu sind es beim Insekten-Protein im Tenetrio Hundefutter 23.000 Liter Wasser, 9 Kilogramm Futter, 15m2 Landfläche und 10 Kilogramm CO2.

Durch den Einsatz von Insekten statt Fleisch hat Tenetrio im Jahr 2020 unter anderem 130 Millionen Liter Wasser eingespart - das ergibt circa eine Million Badewannen.

Quelle: Kubick Kommunikation / EntoNative GmbH

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